Natur Oberbecksen
Natur Oberbecksen

Storchenpaar in Wendeburg, Niedersachsen

Zwei Jungstörche 8.7.14

Diese beiden waren stark genug um dem schlechten Wetter Stand zu halten. Viele andere haben es auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht geschafft.

(Fotos "vom Dach" : die Altvögel)

2014

Lilli und Paul

 

20.3.14

Anfang März 2014

 

Ich habe unter "Aktuelles" geschrieben : "Mehr Informationen unter..."

Doch ich finde, die Bilder sagen so viel aus, da brauche ich an dieser Stelle keine weiteren Kommentare abgeben.

Auf den Fotos kann man sehr gut erkennen, dass der Frühling Einzug hält.

Storch Paul ist da.

Er ist zwei Wochen früher als im Vorjahr angekommen. Am vergangenen Freitag (21.2.), Punkt 15:00 Uhr ist Paul gelandet. Der Gastgeber,

Dieter Kaufmann vom Haflingerhof in Wendeburg, sputet sich nun, das zweite Nest in den Wiesen bezugsfertig zu machen. Das soll fertig

sein, wenn Storchenfrau Lilli einfliegt.

 

Die Kamera, die Einblick ins Nest gibt, ist scharf gestellt und einsatzbereit.: www.storch-adebar.de

 

Von den drei Jungtieren des vergangenen Jahres lebt nur noch eines. Die Nässe und die Kälte haben den Störchen im kaltem und

nassen Frühjahr arg zugesetzt.

 

Fotos und Informationen: H.-J. Brandt

2013

29.5.13   Pressebericht aus der örtlichen Zeitung / Wendeburg, Peine

 

 

"Nur ein Jungvogel lebt noch"

 

Schlechte Nachricht von den Wendeburger Jungstörchen: Von drei Jungtieren lebt nur noch eines. "Die Nässe und die Kälte machen den Störchen extrem zu schaffen", sagt Dieter Kaufmann, der Quartiergeber des Storchenpaares Lilli und Paul. Lange Zeit habe Storchenmutter Lilli im Dauerregen allein auf dem Nest gestanden. Selbst unterkühlt, habe sie keine Chance gehabt, ihren Nachwuchs zu wärmen und zu schützen. Das erste Jungtier verendete. "Das Männchen war sehr lange weg", sagt Kaufmann. Als es dann mit dem Futter zurück gekommen sei, hätten die Jungvögel gefressen und einen putzmunteren Eindruck gemacht. Ein paar Stunden später sei dann aber das zweite Jungtier verendet und aus dem Nest geworfen worden.

"Ich hatte schon die Feuerwehr gerufen", sagt Dieter Kaufmann. Mit ihrer Hilfe habe er die Jungvögel aus dem Nest holen und zur Aufzucht ins Artenschutzzenrtum des Naturschutzbundes nach Leiferde bringen wollen, alles in Absprache mit Georg Fiedler, dem Storchenbetreuer des Landkreises Peine. "Aber dann kam ja Paul zurück", so habe er die Feuerwehr wieder gestoppt. Nun sei noch ein Junges da. Das Nest sei mittlerweile etwas abgetrocknet, beide Eltern da. Kaufmann: "Ich hoffe das Junge überlebt"

Im dritten Jahr in Folge brüten "Lilli und Paul" in Wendeburg.

 

Kälte hin oder her. Storch Paul hat beschlossen, dass es nun Frühling ist. Und offenbar wollte er auch wieder pünktlich zum Geburtstag seines Quartiergebers Dieter Kaufmann in Wendeburg sein. Eine Punktlandung wie im Vorjahr schaffte er diesmal zwar nicht, er hatte einen Tag Verspätung – Dieter Kaufmann freut sich dennoch: Der Storch besucht ihn bereits im dritten Jahr.

Dass Paul auch wirklich Paul ist, belegt die Nummer am Ring des Vogels. „Ich kann sie mit einem Beobachtungsfernrohr ablesen", erklärt der Wendeburger, der nun noch auf Storchenfrau Lilli wartet. Sie allerdings trägt keinen Ring. „Zufüttern ist trotz des Schnees nicht nötig", sagt Kaufmann, er habe sich beim Storchenexperten erkundigt. Auch Heiko Jacke, Ortsvorsteher von Harvesse, war in Sorge und fragte nach. „Aber die Störche finden noch genügend Futter." Der Harvesser Storch sei am Samstag angekommen, berichtet Jacke.

 

aus: Peiner Nachrichten/Wendeburg 13.3.13

Fotos: H.-J. Brandt

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© Antje Brandt