Natur Oberbecksen
Natur Oberbecksen

Die Schleiereule

Die Schleiereule im Portrait

Lateinische Bezeichnung: Tyto alba

 

L: 33-39 cm

S: 80-95 cm

 

Bewohnt Kulturlandschaften mit Büschen, Gärten u.s.w. , oft Dörfer mit umliegenden Feldern.

 

Nachtaktiver Standvogel , jagt oft schon in der frühen Dämmerung Mäuse , Frösche, Insekten.

 

Brütet in Baumhöhlen, Gebäuden , Ruinen , besonders in Scheunen und dort aufgehängten Nistkästen.

 

Ungefähr im April beginnen die Schleiereulen mit ihren Bruten.

Die Weibchen legen 4-7 Eier und bebrüten sie 30-34 Tage.

Nach 40-45 Tagen wandern die Jungeulen vom Nistplatz ab.

 

In guten Mäusejahren brüten sie mehrfach im Jahr.

 

Kennzeichen:

Mittelgroß mit schlankem Körper, langen Flügeln und langen Beinen.

Schleier hell und charakteristisch herzförmig.

Fliegt schwankend elegant.

Flügelschläge im Jagdflug sehr schnell , wirkt im Flug langhälsig und kurzschwänzig.

Lässt beim Rütteln oft die Beine baumeln, besonders kurz vorm Zugriff der Beute.

Gefieder im Flug sehr hell ( beim Weibchen am hellsten )

Oberseite ziemlich einfarbig grau und ocker.

Färbung der Unterseite variiert zwischen den Unterarten ; rein weiß in West- und Südeuropa

 

Stimme:

Ruf des Männchens ( selten Weibchen) wiederholter, schnurrender, gedehnter Schrei.

Warnruf oft im Flug schrilles , heiseres Quietschen.

Gesang ca 2 Sekunden lang gezogen , ratternd und gurgelnd, mehrfach wiederholt schreiend " schrrriii "

Bettelruf der Jungvögel 0,5 Sek. langes , keuchendes Schnarchen.

 

aus: Der Kosmos Vogelführer

L. Svensson, K. Mullarney und D. Zetterström

Arbeitsgemeinschaft Schleiereulenschutz

im Altkreis Minden :

Fotos und Infos der Beringung 2012 :

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Antje Brandt