Natur Oberbecksen
Natur Oberbecksen

Einige interessierte "Vogelbeobachter" trafen sich in der Kita Pusteblume um vom Fenster aus eine Stunde lang die Vögel am Futterhaus zu zählen.

An einem Wochenende im Januar (jährlich) ruft der Nabu zur "Stunde der Wintervögel" auf.

Grund genug für die "Hobbyornithologen" der Wirbelkinder mitzumachen.

Durch das "Vogelbeobachtungsprojekt" sind die Kinder sehr interessiert an dem Thema.

An der im Oktober eingerichteten Beobachtungsstation am Fenster im Nebenraum der Gruppe, wurden bis jetzt viele Vögel am Futterplatz beobachtet.

Die Kinder finden dort Ferngläser, Bestimmungsbücher, Schreibunterlagen für Notizen und vieles mehr. Ein kleiner Teil der Wirbelkinder ist fast täglich interessiert dabei, mehr über die Vogelwelt zu erfahren. So haben wir uns dann am 4.1.13  für eine Stunde in der Kita zum Erfassen getroffen.

Auf einer Stellwand notierten wir kurz vor "unserer Stunde" die Vögel (mit Bildern) , die die Kinder bereits kennen. Um 12:10 ging es dann los. Kohlmeisen und Amseln haben nicht lange auf sich warten lassen. Im Hintergrund konnten wir eine ganze Menge Haussperlinge beobachten und auch ein Kleiber, eine Sumpfmeise und ein Rotkehlchen ließen sich gelegentlich blicken. Besondere Aufmerksamkeit bekam der Kleiber, er holte sich einen Sonnenblumenkern und steckte ihn mit seinem Schnabel in die Rinde eines Baumes um ihn dann aufzupicken und zu verspeisen.

 

Das Ergebnis der Zählung:

  •  1 Ringelatube
  •  1 Rotkehlechen
  •  2 Blaumeisen
  •  5 Kohlmeisen
  •  1 Kleiber
  •  4 Amseln
  •  12 Grünfinken
  •  18 Haussperlinge
  •  5 Buchfinken
  •  4 Feldsperlinge
  •  5 Goldammern
  •  1 Sumpfmeise
  •  1 Rabenkrähe
  •  1 Elster
  •  1 Schwanzmeise

 

Eichelhäher, Kernbeißer und Buntspecht ließen sich leider nicht blicken.

Diese konnten wir aber schon an vergangenen Tagen am Futterplatz beobachten.

 

Beim Betrachten des "Zählbogens" nach Beenden der Aktion , fiel uns auf, dass man beim "normalen" Beobachten das Gefühl hat, es würden viel mehr Vögel zum Platz kommen. Aber das Beispiel an der Kohlmeise zeigt, dass in dieser Stunde höchstens vier Kohlmeisen vor Ort waren.

Worum geht es bei der "Stunde der Wintervögel" ?

 

"Im Mittelpunkt der Aktion stehen die uns vertrauten und oft weit verbreiteten Vogelarten. Wo kommen sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden? Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser kann sich der NABU für den Schutz der Vögel stark machen.

 

Geht es bei der Schwesteraktion "Stunde der Gartenvögel" im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren.

 

Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in riesiger Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf."

 

aus: NABU Flyer zur "Stunde der Wintervögel" 4-6 Januar 2013

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© Antje Brandt